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Axel Springer überdurchschnittliches Wachstum durch Online-Aktivitäten 13.01.2012
Fuchsbriefe
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" sehen die Aktie von Axel Springer (ISIN DE0005501357 / WKN 550135) als Kauf.
Digitale Angebote, ob nun Information, Klein- oder Stellenanzeige, würden als eine der größten Bedrohungen für die etablierten Verlagshäuserhäuser angesehen. Die Auflage von Tageszeitungen sei seit Jahren rückläufig. Zuletzt habe das die auf die Herstellung von Druckmaschinen für den Zeitungsdruck spezialisierte MANRoland in die Insolvenz getrieben.
Auf diese Umwälzungen habe Axel Springer reagiert. Der Medienkonzern habe sich im Verlagsgeschäft ein zweites Standbein auf verschiednen Wachstumsmärkten geschaffen und parallel dazu seine Online-Aktivitäten stark ausgebaut. Hier hätten auch einige Zukäufe eine wichtige Rolle gespielt. Bisher habe das Konzernmanagement rund 1,1 Mrd. EUR in die Digitalsparte gesteckt. Zum Portfolio würden nun u.a. das Jobportal Stepstone.de, die Immobilienbörse Immo-net.de und das Preisvergleichsportal Idealo.de gehören.
Die Online-Aktivitäten würden beim Medienkonzern für ein überdurchschnittliches Wachstum sorgen und hätten im vergangenen Jahr bereits 22% zum Betriebsgewinn beigesteuert. Aus einer EPS-Schätzung für 2013 von 3,43 EUR des Bankhauses Lampe errechne sich für die Aktie ein KGV von 10,5.
Das Stammgeschäft dürfte in den kommenden Jahren bei den Wachstumsraten gegenüber den Online-Aktivitäten das Nachsehen haben. Zum weiteren Erfolg der Online-Aktivitäten solle auch der Verkauf digitaler Medieninhalte an Endnutzer beitragen. Bei "Bild" oder "Welt" für Tablet-PCs habe der Konzern zuletzt täglich 130.000 Produkte abgesetzt. Damit nehme der Medienkonzern im Geschäftsfeld "Paid Content" eine Vorreiterrolle ein.
Die Experten von "Fuchsbriefe" raten zum Kauf der Aktie von Axel Springer und sehen das Kursziel bei 45,06 EUR. Der Stopp-Kurs sollte bei 30,64 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 2 vom 12.01.2012) (13.01.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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